Säulenapfelbäume: Neun Sorten für Garten und Balkon
Säulenapfelbäume: Neun Sorten für Garten und Balkon
Kompakter Wuchs, frühe Ernte und Geschmack, der überrascht
Dank ihres schmalen, kompakten Wuchses sind Säulenapfelbäume (Malus domestica) die ideale Wahl für kleine Gärten, Vorgärten und die Kübelkultur auf Terrasse oder Balkon. Trotz ihres geringen Platzbedarfs liefern sie eine überraschend reiche Ernte, und viele Sorten tragen bereits im zweiten Jahr nach der Pflanzung die ersten Früchte.
Im folgenden Überblick stellen wir neun Säulenapfelsorten aus unserem Sortiment vor – von russischen und ukrainischen Sorten, die für ihre Winterhärte bekannt sind, über lettische Neuheiten bis hin zu einer schwedischen Sorte mit außergewöhnlichem Geschmack. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl den Reifezeitpunkt, die Ansprüche an die Bestäubung und die geplante Verwendung der Früchte.
Was bedeutet „säulenförmig“ bei einem Apfelbaum?
Säulensorten bilden von Natur aus eine schmale Krone ohne lange Seitenäste – die Früchte wachsen direkt an kurzen Fruchttrieben (Kurztrieben) entlang des Stammes. Dadurch benötigen sie im Garten nur wenig Platz, eignen sich hervorragend für Kübel und können sogar dicht in einer Reihe gepflanzt werden.
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9
vorgestellte Sorten
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-42 °C
höchste Winterhärte
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350 g
Gewicht der größten Früchte
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2. Jahr
frühester Ertragsbeginn
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Sorten nach Erntezeit
Durch die Kombination einer Sommersorte mit Herbst- und Wintersorten können Sie praktisch vom Spätsommer bis ins Frühjahr hinein Säulenäpfel ernten.
Übersicht aller Sorten
| Sorte | Herkunft | Erntezeit | Lagerfähigkeit | Fruchtgewicht |
|---|---|---|---|---|
| 'Chervonets' | Russland | Ende September | bis November | 180 g (bis zu 350 g) |
| 'Antei Kievsky' | Ukraine | Mitte Herbst | Dezember – April | 200 – 220 g |
| 'Dzhin' | Russland | Mitte September | bis Februar | 120 – 150 g |
| 'D-3-94-2' ('Gatis') | Lettland | Ende September | bis Januar – Februar | mittelgroß bis groß |
| 'Ilma' | Schweden | September – Oktober | bis Januar – April | mittelgroß bis groß |
| 'Mango' | Lettland | Ende September – Mitte Oktober | bis Dezember – Januar | 160 – 180 g |
| 'Moskovskoe Ozherelie' | Russland | Ende September – Anfang Oktober | bis Januar (im Kühlschrank bis März) | 130 – 250 g |
| 'Valyuta' | Russland | Anfang Oktober | bis Mitte Februar | 130 – 240 g |
| 'Dejavu' | Lettland | Ende August | kurzfristig (Sommersorte) | mittelgroß |
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Vergleich der Winterhärte
Bei einigen Sorten wird die Winterhärte als genaue Mindesttemperatur angegeben, was einen direkten Vergleich ermöglicht. Die folgenden Werte beziehen sich auf eine Spanne von 0 bis -45 °C, die sowohl gewöhnliche als auch extreme Fröste in Mittel- und Nordeuropa abdeckt.
| 'Moskovskoe Ozherelie' | -42 °C |
| 'Valyuta' | -38 °C |
| 'Mango' | -30 °C |
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Sorten mit dem Vm- oder Vf-Gen, wie 'Chervonets' und 'Valyuta', bieten eine hohe bis vollständige Resistenz gegen Schorf – eine der häufigsten Apfelkrankheiten – ganz ohne intensive chemische Behandlung.
Braucht Ihr Apfelbaum einen Bestäuber?
Selbstfruchtbar – 'Dzhin' benötigt keinen Bestäuber, um Früchte zu tragen, auch wenn eine gleichzeitig blühende Sorte in der Nähe den Ertrag in der Regel noch steigert.
Teilweise selbstfruchtbar – 'Ilma', 'Mango' und 'Valyuta' tragen auch allein Früchte, ein Bestäuber in der Nähe bringt jedoch einen höheren und sichereren Ertrag.
Fremdbefruchtend – 'Antei Kievsky' und 'Moskovskoe Ozherelie' benötigen für eine gesicherte Ernte eine andere, zur ähnlichen Zeit blühende Apfelsorte in der Nähe.
Hinweis: Ein Bestäuber steigert den Ertrag
Bei fremdbefruchtenden Sorten wie 'Antei Kievsky' oder 'Moskovskoe Ozherelie' ist es für eine ausreichende Ernte unerlässlich, in der Nähe eine andere, zur ähnlichen Zeit blühende Apfelsorte zu pflanzen. Auch bei teilweise selbstfruchtbaren und selbstfruchtbaren Sorten erhöht die Anwesenheit eines weiteren blühenden Apfelbaums den Ertrag in der Regel.
Worauf Sie bei der Pflanzung achten sollten
Säulenapfelbäume sind im Allgemeinen anspruchslos, doch einige Hinweise aus der Erfahrung mit den einzelnen Sorten sind es wert, beachtet zu werden:
• Bei der Sorte 'D-3-94-2' ('Gatis') neigen die Äste dazu, im Laufe der Zeit zu verkahlen, daher ist ein regelmäßiger Schnitt erforderlich.
• Der Ertrag von 'Chervonets' und 'Valyuta' lässt nach dem 14. bis 16. Standjahr des Baumes nach – rechnen Sie also mit einer begrenzten produktiven Lebensdauer.
• Die Spitzenknospen von 'Dzhin' und 'Moskovskoe Ozherelie' können bei außergewöhnlich starken, lang anhaltenden Frösten trotz ihrer insgesamt hohen Winterhärte Schaden nehmen.
• Die Sorte 'Dejavu' benötigt einen sonnigen, vor starkem Wind geschützten Standort sowie einen fruchtbaren, gut durchlässigen, mäßig feuchten Boden.
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