Felsenbirne „Obelisk" & „Krasnojarskaja" | Sorten für kleine und kalte Gärten
Erlenblättrige Felsenbirne: Zwei besondere Sorten für Ihren Garten
Die schmale Säulenform „Obelisk“ und die extrem winterharte „Krasnojarskaja“
Die Erlenblättrige Felsenbirne (Amelanchier alnifolia) zählt zu den dankbarsten und widerstandsfähigsten Obstgehölzen für den Zier- wie für den Nutzgarten. In diesem Beitrag vergleichen wir zwei Sorten völlig unterschiedlichen Charakters: die belgische „Obelisk“ mit schmalem Säulenwuchs für enge Plätze und die russische „Krasnojarskaja“, die für die extremen Fröste Sibiriens gezüchtet wurde und für Rekorderträge großer Beeren bekannt ist.
|
−52 °C
Frostverträglichkeit (Krasnojarskaja)
|
30 kg
Ertrag je ausgewachsenem Strauch
|
16–18 mm
Beerendurchmesser
|
1 m
geringste Breite (Obelisk)
|
Direkter Vergleich der Sorten
| Merkmal | „Obelisk“ | „Krasnojarskaja“ |
|---|---|---|
| Herkunft | Belgien (Kalmthout, 1994) | Russland (Sibirien, Ural) |
| Wuchsform | schmal, säulenförmig, aufrecht | mehrstämmig, schirmförmige Krone |
| Höhe | 3 – 4,5 m | 3 – 4 m |
| Breite | nur 1 – 2 m | breiter, ausladend |
| Früchte | kleine blau-violette Apfelfrüchte | sehr groß (16 – 18 mm, ~2 g), purpurschwarz |
| Geschmack | ausgezeichnet, süß | harmonisch süß, ohne Herbe, geleeähnliches Fruchtfleisch |
| Winterhärte | USDA 5a – 8b (bis ~ −29 °C) | extrem winterhart (bis −52 °C) |
| Ertrag | mittel (Zier- und Nutzwert) | außergewöhnlich hoch (25 – 30 kg) |
| Erntezeit | im Sommer | Juli – August, gestaffelt in 2 – 3 Durchgängen |
| Hauptverwendung | Solitär, kleine und schmale Gärten, Zier | Frischverzehr, Marmeladen, Sirupe, essbare Hecken |
← Tabelle seitlich wischen →
Winterhärte – welche Sorte verträgt mehr?
Die niedrigste Temperatur, die jede Sorte ohne Schaden übersteht. Je länger der Balken, desto härter die Pflanze. Hier steht „Krasnojarskaja“ an der absoluten Spitze.
| „Krasnojarskaja“ | −52 °C |
| „Obelisk“ (USDA 5a) | bis −29 °C |
Die Skala bezieht sich auf den Bereich 0 bis −60 °C. ← Seitlich wischen →
Anbautipp
Beide Sorten tragen am besten in voller Sonne. Sie bevorzugen mäßig feuchten, gut durchlässigen Boden mit saurem bis neutralem pH-Wert (etwa 5,1 – 7,5). Gut eingewurzelt sind sie sehr trockenheitsverträglich und gedeihen daher mit wenig Pflege.
Hinweis
An den süßen Felsenbirnen erfreuen sich auch die Vögel. Wer die Ernte selbst einbringen möchte, deckt die Sträucher zur Reifezeit mit einem Schutznetz ab. Die Beeren reifen nach und nach, planen Sie daher die Ernte über mehrere Termine.
Die Felsenbirne vereint drei Vorzüge in einem Gehölz: die Blütenpracht im Frühjahr, die Fruchtsüße im Sommer und das feurige Herbstlaub. Nur wenige Pflanzen geben über die ganze Saison so viel.
So erkennen Sie die Fruchtreife
| Grün und fest: die Frucht ist unreif, sauer und herb – bitte noch warten. | |
| Rötlich bis violett werdend: die Färbung entwickelt sich, der Geschmack ist aber noch nicht voll. | |
| Purpurschwarz mit wachsartigem Belag: die Frucht ist voll reif und am süßesten – der ideale Erntezeitpunkt. |
Pflanzen Sie Ihre FelsenbirneDie säulenförmige „Obelisk“, die ertragsstarke „Krasnojarskaja“ und weitere bewährte Felsenbirnen-Sorten finden Sie in unserem Shop – gesunde Jungpflanzen für Schönheit und reiche Ernte. Sorten ansehen → |
Werden Sie Teil der GemeinschaftTauschen Sie Anbauerfahrungen aus, fragen Sie nach Sorten und teilen Sie Ihre Ernte auf unserer Facebook-Seite voller begeisterter Obstgärtner, diskutieren Sie mit Fachleuten und lesen Sie neue Artikel als Erste. Zur Seite → |